Die folgende Zusammenstellung einiger Links zu den Stichworten "Fälschungen" und "Betrug in der Wissenschaft" zeigt, wie z. T. harmlose Verfehlungen von Hochschullehrern diskutiert und geahndet wurden. Obgleich sie allesamt ein reguläres Abitur haben und zumeist in jahrelanger harter Arbeit ein Universitätsstudium absolviert, promoviert und habilitiert haben, mussten sie meist wegen gelegentlich vorgenommener Datenmanipulation hohe Geldstrafen bezahlen und noch dazu aus der Universität ausscheiden. Die Berichte entlarven aber auch, wie sich selbst betroffene und von Betrügereien profitierende Mitwisser herauszureden versuchen. In einem Punkt haben sie recht: Einem Fabulierer ist im Gegensatz zu den Naturwissenschaften schwerlich Unsinn nachzuweisen, auch wenn er noch so offenkundig ist.

Leider werden die Berichte oft schnell gelöscht. Daher seien nun die aktuellsten an den Anfang gesetzt.

http://www.nw-news.de/owl/2975115_Andreas_Kasper_Der_Absturz_eines_Ueberfliegers.html?em_index_page=2

Falsche Wissenschaft Literatur und Linkliste (LiLi)

Fälscher, Schwindler, Scharlatane von Heinrich Zankl

Schlampen, Manipulieren, Fälschen. Über die mangelnde Ehrlichkeit der Forscher (9.6.2005)
Geheime Gesandte" in: DER SPIEGEL 23 v. 6.6.2005, S. 156-158
Heillose Medizin - die Flut sinnloser Therapien: Systematisch werden Rücken-, Herz- oder Kniepatienten nutzlosen Verfahren ausgesetzt. Viele Therapieversuche beruhen auf Trugschlüssen oder finanziellen Interessen. Deutlich wird dies, wenn Ärzte zu Patienten werden: Sie lassen sich seltener behandeln als der Rest der Bevölkerung. mehr...
Sinnlos unters Messer
Psychiatrie: Jahrelang kämpfte Waltraud Storck vor Gericht darum, nicht verrückt zu sein - und bekam recht (DER SPIEGEL v. 12.9.2005): Wie kann sich ein Mensch dagegen wehren, wenn ihn seine Verwandten für verrückt erklären und in einer Anstalt verschwinden lassen? Waltraud Storck hat drei Jahrzehnte gebraucht, um sich vor Gericht Klarheit über ihren Geisteszustand zu erstreiten. Von Fiona Ehlers mehr...
Übersicht Kritische Arbeiten zur Psychoanalyse und Analytischen Psychotherapie
attempto! Nr. 7
evibase.de - Klaus Koch1
idw - Task Force: Unstimmigkeiten auch im Umfeld von Friedhelm Herrmann
g-o.de | Krebsforscher im Zwielicht: Der Fall Herrmann und Brach - Betrug Wissenschaft Fälschung
Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Forschungsbetrug: Fall Herrmann/Brach: Gutachter bestätigen den dringenden Verdacht der Manipulation" (17.10.1997)
Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Wissenschaftsbetrug: Sang- und klanglos verhallt" (12.03.2004)
Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Wissenschaftsbetrug: Geschlossene Gesellschaft par excellence" (09.04.2004)
Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Wissenschaftsbetrug: USA: Anderer Stellenwert" (09.04.2004)
Die Zeit -
FORSCHUNGSPOLITIK / Interview mit MDC-Chef Ganten zum Fälschungsskandal in der Krebsforschung
GI - Forschung und Technologie - Themen
NETZEITUNG DRUCKVERSION: Der Fall Friedhelm Herrmann
FORSCHUNGSPOLITIK / Exklusiv in BerliNews: Der Untersuchungsbericht über den Krebsforschungsskandal
wissenschaft.de - Betrug in der Forschung
Die Zeit2000
Die Onkologie - Ihre Forschung - Ihre Forschungsprogramme und die gefälschten
SZ v. 3.9.99: Wissenschaftliche Fälschung in Würzburger Krebsforschung
Der HertzSCHLAG - Ausgabe 26: Betrug in der Wissenschaft
g-o.de | Von Einstein bis zum MPI...: Kleine Chronik der bekanntesten Fälschungen, Irrtümer und Manipulationen - Betrug Wissenschaft Fälschung
MPIfG Working Paper 99/4, Renate Mayntz: Betrug in der Wissenschaft - Randerscheinung oder wachsendes Problem?
MEDI-Report, Stuttgart - Forscherskandal um Friedhelm Herrmann wird neu untersucht: Nun auch Freiburger Klinikdirektor unter Manipulationsverdacht
Rundschreiben 03/98
Alles zu Marion Brach, Friedhelm Herrmann, Prof. Dr. rer. nat. Ernst-Ludwig Winnacker, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Prof. Roland Mertelsmann, Universität Freiburg, Dr. Wolfram Brugger und Prof. Lothar Kanz, Universität in Tübingen,
Deutschlandfunk - Wissenschaft im Brennpunkt -
3sat.online
ORF ON Science - Forschungsfälschungen: So alt wie die Wissenschaft
BerlinOnline: Geschönt, gefälscht, erfunden / Auch in der deutschen Wissenschaft kamen...
BerlinOnline: Anatomie einer Fälschung / Gegenüber der Berliner Zeitung enthüllt ein Insider,...
Pressemitteilung 2001-03-01
Rundschreiben DGHO 03/00
derStandard.at - Archivsuche
RP ONLINE - WISSENSCHAFT
egonet2004
UNICUM 11/2002: Magazin
Wissenschaftliche Lügen made in Germany
Wissenschaft und was man dafuer haelt (heise online Telepolis-Artikelforum)
evibase.de - Klaus Koch
heureka! nr 4/99
Nieten in weissen Kitteln
DER GAU UND DIE FOLGEN
Die Zeit2000
Manipulierte Fotos, erfundene Zitate
SELBSTKONTROLLE ODER AUFSICHT?
NETZEITUNG FORSCHUNG: Strafe für betrügerische Krebsforscher
Betrug in der Wissenschaft Da Wissenschaft eben nicht nur ein menschliches Unternehmen ist, das zum Erkenntnis-
MEDI-Report, Stuttgart - Forscherskandal: Uni-Klinik Freiburg erkennt zwei Medizinern die Habilitationen ab
Impf-Forum
So lügt man mit Statistik (Rezension dazu)
Geld regiert die Welt. Vom Einfluss der Geldgeber und Stifter auf die Forschung (8.6.2005)
Newsletter des Deutschen Hochschulverbands v. 16.6.2005: "US-Studie: Ein Drittel der Wissenschaftler verhält sich wissenschaftlich unredlich (dom.) Im Rahmen einer US-amerikanischen Untersuchung der Forschungsstiftung Gesundheitspartner bekannte jeder dritte Wissenschaftler, sich in den vergangenen Jahren wissenschaftlich unredlich verhalten zu haben. Dies berichtet die Zeitschrift „nature“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Anonym befragt wurden 7.000 Wissenschaftler aus der Biomedizin. Die Rücklaufquote betrug über 50 Prozent. Jeder dritte gab zu, in den vergangenen Jahren mindestens eines der „Top-Ten-Vergehen“ begangen zu haben, die die Autoren der Studie in ihrem Fragebogen aufgelistet hatten. Fälschungen eigener Daten gab weniger als jeder 300. Befragte zu, Plagiate gestand etwa jeder 70. ein. Mehr als jeder siebte gab dagegen an, auf Druck eines Geldgebers schon einmal Methode oder Resultate seiner Forschungsarbeit verändert zu haben. Ähnlich häufig wurden „unpassende“ Daten in eigenen Studien unter den Tisch fallen gelassen oder über fragwürdige Daten in den Arbeiten von Kollegen hinweggesehen."
Deutsches Ärzteblatt v. 1.7.2005, S. C1475 und C1476

Skandal

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